Eiweiße

Neben den Kohlenhydraten, die mit Fug und Recht als das „Superbenzin“ für unseren Leistungsstoffwechsel bezeichnet werden können und den Fetten stellt das Eiweiß die dritte Hauptnährstoffgruppe unserer Nahrung dar. Wir kennen Nahrungseiweiß pflanzlicher Herkunft (Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln) und tierischer Herkunft (Eier, Milch und deren Produkte sowie Fleisch).

Die Eiweiße werden im Magen durch die Magensäure zur Gerinnung gebracht und dann im Bereich des Dünndarms durch Proteasen (Enzyme) in ihre kleinsten Einzelbausteine, die Aminosäuren gespalten.
Die Aminosäuren werden aus dem Darm über die Blutbahn zu den Körperzellen transportiert und dann durch unser „Versorgungshormon“ Insulin in die Zellen geschleust. Im Zellstoffwechsel werden die Aminosäuren dann zu neuen biologischen Strukturen verknüpft. So findet in unseren Zellen ein permanenter Abbau (der sogen. Katabolismus) und Neuaufbau ( der Anabolismus) der Aminosäuren statt.

Den überwiegenden Anteil seines Aminosäuren-Bedarfes kann unser Körper selbst herstellen. Die acht sogenannten essentiellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, muss er unbedingt über die Nahrung erhalten. Dies sind die Aminosäuren Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Darüber hinaus schädigt eine zu hohe Eiweißzufuhr die Membranfilter der Nieren mit dem Effekt, dass wertvolles Eiweiß über den Harn verloren geht. Unser Organismus benötigt im Allgemeinen eine Eiweißmenge von 0.8 g/kg Körpergewicht. Auch Leistungssportler haben keinen höheren Bedarf als durchschnittlich 1.2 g/ kg Körpergewicht.
Die immer wieder verwendete Behauptung , hohe Eiweißmengen seien die Voraussetzung zum Muskelaufbau, ist aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht zutreffend! Im Vordergrund sinnvoller Empfehlungen für den Leistungs- und Breitensport stehen die polymeren Kohlenhydrate mit Mengen zwischen 5 bis 9 Gramm pro kg Körpergewicht in der Leistungsphase.

Interessant ist hierzu das Ergebnis einer Studie aus der Universität Witten-Herdecke (Proteinanalytik) die mit den Eiweißen in „Vitalose20®“ durchgeführt wurde:

Durch die Fermentation der Basissubstanz „Vitalose20®“ entstehen enzymatisch aufgespaltene kurzkettige und freie Aminosäuren. Die in „Vitalose20®“ enthaltenen verketteten Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin können die Proteinsynthese in den Leber- und Muskelzellen steigern und sorgen somit für einen anabolen Metabolismus.

Die durch die Fermentation von „Vitalose20®“ darüber hinaus entstehenden verzweigtkettigen Aminosäuren (branched chain amino acids, BCAA) ihrerseits haben eine zentrale Schlüsselfunktion bei der Regeneration sowie dem Erhalt bzw. der Bildung von neuem Muskelgewebe.

Insofern finden die positiven Studienergebnisse mit „Vitalose20®“ – Produkten (Gewichtsreduktion bei optimaler Schonung des Muskelgewebes) eine in sich schlüssige Begründung.