Fettverbrennung

Bevor wir uns mit der Beseitigung überschüssiger Körperfette befassen sollten wir wissen: Ohne Fette, ohne unser Cholesterin ist Leben nicht vorstellbar. Fette erfüllen vielseitige Aufgaben in unserem Organismus, dienen der Energiegewinnung und unser Cholesterin ist für die Herstellung vielfältiger Strukturbausteine, wie z.B. der Zellmembran, unverzichtbar.

Bedenklich wird die Situation erst für uns, wenn Fettpolster und Cholesterin weit über das erforderliche Maß hinaus angelegt wurden. Aber auch da gilt: Unsere Fette sind von unterschiedlicher Gefährlichkeit, abhängig davon, wo sie angelegt sind. Unsere außen liegenden Fettpolster sind weitaus weniger gefährlich, als unsere viszeralen, also in der Tiefe angesiedelten Körperfette, welche mehr im Inneren unsere Leber und unsere Blutgefäße geradezu einschließen und im Wesentlichen für die gefährlichen Folgeerkrankungen wie z.B. Arteriosklerose, Schlaganfälle und Herzinfarkte verantwortlich sind. Daher wäre es – nur um der Optik willen – wenig sinnvoll nur die äußerlich sichtbaren Fette absaugen oder wegschneiden zu lassen – unser Problem liegt tiefer, dort, wo es weder abgesaugt noch weggeschnitten werden kann. So bleibt uns nur der mühsame Weg, kraft eigener Disziplin, Ernährungsumstellung und vor allem gezielter Bewegung dem Problem zuleibe zu rücken.

Unsere Fette aus der Nahrungsaufnahme sowie unsere Depotfette werden über unsere Muskulatur im Wege der Energiegewinnung verbrannt. Hierbei entsteht ATP (Adenosintriphosphat), unsere Bewegungsenergie. Dabei verbrennt unsere Muskulatur neben Fetten (Fettsäuren) auch Kohlenhydrate (Glukose). Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin, dass Fette nur in Gegenwart von Sauerstoff „aerob“ verbrannt werden können, Zucker (Glukose) kann auch ohne Sauerstoff, also auch „anaerob“ zu ATP verbrannt werden. Also sind unsere Muskeln, ausgestattet mit ihren Mitochondrien, unsere Fettverbrennungs-Motoren; jedoch vor allem dann, wenn ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht, den wir bekanntlich über die Atmung zu uns nehmen. Achten Sie also darauf, dass beim Ausdauersport die „Hechelatmung“ unterbleibt, Sie also stets noch leise vor sich hin singen könnten.

Während also unsere Muskulatur zur Fettreduktion unverzichtbar ist, liegt hier auch die Ursache für den gefürchteten „Jojo-Effekt“. Bei jeder Art der hypokalorischen Mangelernährung, z.B. „FdH“ oder gar Nulldiät, schaltet unser Organismus auf „Sparflamme“, senkt den Grundumsatz und verbrennt vor allem, bevor er sein Depotfett angreift, wertvolle Muskulatur! Dies führt auf unserer Waage zwar zu schönen Gewichtsverlusten, ist jedoch im Endeffekt kontraproduktiv. Denn genau diese Muskulatur ist es ja, die wir nach dem Ende solcher ungeeigneten Diäten für die Fettverbrennung benötigen. Beginnen wir also wieder, uns „normal“ zu ernähren, bliebt unser Grundumsatz noch lange Zeit im Bereich „Sparflamme“, unser Stoffwechsel bemüht sich, die Folgen der von ihm registrierten „Hungerperiode“ schnellstmöglich zu beseitigen – und dies, indem permanent gespeichert wird, wobei die jetzt fehlende Muskulatur den Prozess nochmals negativ beeinflusst. Die Folge: Mehr Gewicht als vorher – der „Jojo-Effekt“ ist geboren.

Aus diesen Erkenntnissen folgt die Forderung:

Hieraus ergibt sich die Kombination aus adäquater Bewegungsenergie und Nahrungsmitteln, die den geschilderten Eigenschaften von „Vitalose20®“ entsprechen.